Internet – Flop? Top!

Regelmäßig erscheint bei mir auf dem Bildschirm der kostenfreie Newsletter von Silver Tipps – sicher online! Ein Projekt der Initiative Medienintelligenz der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zu finden im Internet unter http://www.silver-tipps.de/

Dieses Portal richtet sich an die Gruppe der ‚Silver-Surfer‘. Graue, weiße Haare und so. Aber durchaus für jedes Alter empfehlenswert. Vor allem was Sicherheitsfragen im Internet angeht, neue Programme und Apps, die sich leicht bedienen lassen usw. Am besten hilft ein Blick auf die Seiten. Und für mich ist es auch die Empfehlung, wenn sich jemand Richtung Internet bewegt und andere aus der Familie oder Nachbarschaft bei diesem Schritt hilft.

Jetzt wird es aber Zeit!

Das sage ich oft, wenn sich beim Thema Internet schnell die Geister scheiden. Junge Menschen ab 20 oder 30 Jahren kennen ein Leben ohne Internet vermutlich gar nicht mehr. Viele Senioren halten es dagegen weiterhin für obsolet und überflüssig. So wie ihre Eltern oder Großeltern damals das Fernsehen.
Ich will mich gerne dazu bekennen, dass ich tech­nischen Neuerungen stets aufgeschlossen war. Der Computer ist mir frühzeitig ein hilfreiches Arbeitsmittel geworden. Hilfreich als Ersatz für die Schreibmaschine einschließlich Tipp-Ex oder Korrekturband. Und besonders bei der Erstellung von Ta­bellen, Adressverzeichnissen, Textvorlagen u.a.m.. Und dann kam der Wechsel an eine Bildungsein­richtung, an der die Schülerinnen und Schüler oft wochenlang weitgehend isoliert in ihren Kranken­zimmern lagen.
Und auf einmal gab es zunächst Disketten und runde silberne Schei­ben, auf denen so ziemlich alles zu finden war: Kunst und Geschichte, Sprachen und Geographie, Mathematik und Naturwissenschaften. Und das in bekömmlichen Portionen. Leicht zu trans­portieren, kein Lagerplatz, hoch aktuell, mit Bild, Ton und sogar Video, …
Und mittlerweile: Laptop, Tablet, Smartphone. Kaum ein Krankenhaus, REHA- oder Seniorenzentrum ohne Internetzugang über Kabel (LAN) oder kabellos (WLAN) für Patientin­nen, Bewohnerinnen und die Besucherinnen. Ich beziehe diese Gruppen ausdrücklich mit ein. Denn auch wenn Internet für jemanden nicht infrage kommt, kann es ja eine tolle Bereicherung sein, wenn jemand auf ei­nem mitgebrachten Gerät zu einer Surftour durch interessante Webseiten einlädt, aktuelle digitale Fotos oder gar einen Film zeigt.

Oder man durchblättert gemeinsam Einkaufsportale und tausend andere Sachen. Manche gewinnen so auch Freude und damit Interesse am Internet. Eine Videokonferenz über Skype oder Facetime mit Freundinnen, Verwandten, Kolleginnen?
Und Trainingsangebote hierfür gibt es jetzt in na­hezu jeder Gemeinde. Ob Volkshochschule, Senio­renamt, öffentliche Bücherei: Die Angebote zu Einführungs- und Schulungsseminaren sowie Workshops werden immer vielfältiger.

Einzelstunden zuhause sind zwar teurer, bringen aber oftmals in kurzer Zeit tolle Er­gebnisse. Ein großer Vorteil: Übung am eigenen Gerät und auch die gesamte Konfiguration mit Drucker, Scanner, In­ternetzugang und weiteren Anschlüssen wird pas­send gemacht. Zusatzbonus: Der Partnerin oder eine andere Wunschperson machen ebenfalls mit und wissen dann Bescheid. Auch hier gilt: Lieber in kleinen Portionen. 45 Minuten Training. Ein, zwei Tage Pause, viel­leicht mit kleinen Übungen zwischendurch.

Nächs­tes Training. Versprochen?

 

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