4 + 5 oder doch 4 x 5? Die Kumulation von Belastungen

Treffen mit Bekannten? Immer gerne! Aber wie sind die Rahmenbedingungen? Anfahrt, Verkehrslage, Auto oder doch Bus und Bahn? Zeitrahmen? Wer kommt noch? Alles klar – oder doch noch viele Unwägbarkeiten?

Mehrere Belastungen führen zur Beanspruchung voneinander unabhängiger Organsysteme und sind letztendlich eine Belas­tung für das Zentralnervensystem. Rasch kann es dabei zu einer Beanspruchungskumulation kommen. Das Zentralnervensystem hat dagegen eine Schutzfunktion. Es schützt seine Sinnesorgane vor einer Reizüberflutung durch Reduktion der Daten. Gleichbleibende Reize spielen dabei fast keine Rolle. Das Gehirn konzentriert sich jetzt sich auf veränderliche Reize. Also: blinkende Banner, schrille Musik, viele Personen mit schnell wechselnden Unterhaltungen beanspruchen stark.

Und eine solche Kumulation kannst auch du ganz schnell in vielen Alltagssituationen erleben:
Restaurant, voll, eng, laut, Kindergeschrei, lauter Nachbartisch, Rufe von hinten, darf ich bitte, könnten sie schnell, einen Moment, Telefonklingeln, … . Oder Einstieg in die volle U-Bahn, Straßenbahn, … . Ich spüre solche Beanspruchungen bis heute sofort, verkante bei meinen Bewegungen, wirke wie ein­gefroren. So etwas erinnert dich vielleicht, falls schon mitgemacht, an die Photostimulati­on während eines EEG, wenn das Gehirn mit hel­lem Flackerlicht vorsätzlich gereizt wird. Nur dort geschieht es unter ärztlicher Aufsicht mit sofortiger Interventionsmöglichkeit im Notfall.

Auf dem Angst+Panik-Forum im Internet ist dazu zu lesen: „Meine Ärztin erklärte mir das so: Das Bild das wir „sehen“ entsteht durch Verrechnung des auf dem Kopf stehenden Bildes beider Augen + Aussagen des Gleichgewichtsorgans + Tastsinn + Nervenrezeptoren der Nackenmuskeln/Kopfgelen­ke. Diese Verrechnung braucht gute „Prozessor­leistung“. Ist das Hirn durch Angst/Stress etc. blo­ckiert so rechnet das Hirn eben zu langsam. Klingt für mich logisch.“ http://www.psychic.de/forum/

Nun kann die ‚Prozessorleistung‘ aber durch viele individuelle Gegebenheiten oder temporäre Einflüsse beeiflusst werden. Und das nach oben wie auch nach unten. Du musst dieses Einmaleins für deinen Alltag selbst lösen.

Daraus könnte dein PIX werden: Dein persönlicher Lebens-Index. Zusammengesetzt aus vielen Faktoren, Parametern – und nie statisch. Immer dynamisch wie der berühmte DAX, der Aktienindex. Bei deinem PIX bist du der Anleger und Großinvestor: Mehr Aktivität, mehr Ruhe, mehr Sport, kein Alkohol, andere Medikamente, andere Freizeitgestaltung, …

Wir bleiben zusammen. Alles klar?

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