Die größte allgemeine Verunsicherung

Die größte allgemeine Verunsicherung

kann man ganz einfach selbst auslösen:
Im Internet!

Der Weg ist ziemlich einfach und wird täglich tausendfach beschritten. Bewusst? Unbewusst? Fahrlässig oder gar vorsätzlich? Man nehme dazu ein Portal seiner Wahl und stelle via Intenet, facebook, twitter, … eine Frage wie:

„… Linkes Bein taub ab Knie. MS oder was anderes? …“  + „… Wie viel % bekommt man an Behinderung wegen psychischer Einschränkung? Meine Frau hat 30 % bekommen trotz Depression, Kopfschmerzen und Asthma.“ +  „Wie lange muss mein Rollstuhl halten?“ + „Probleme beim Füßewaschen in der Dusche.  Soll ich besser die Füße separat waschen?“ + „Erfahrungen mit X-Y-ormalin?“ + + +  …

Und schon gehts los!

Keine Antwort ist auch eine Antwort. Das kann im besten Fall passieren. 129 Kommentare aller Schattierungen sind da schon eher der schlimmste Fall.
Nicht nur, dass die Kommentare kreuz und quer laufen. Man weiß ja auch meistens gar nicht, wer kommentiert. Fachfrau, Erfahrene, Betroffener, Witzbold, Giftzwerg…

Wege Richtung Sicherheit

Ein Weg ohne ein solches Dilemma kann ganz nahe liegen: Behandelnder Arzt – Therapeutin – Apotheke – Bekannte in ähnlicher Lage …

Eine Antwort, zwei Antworten? Plausibel? Hilfreich? GUT! Zur Absicherung willst du noch den Internet-Joker setzen. Dann halt los. Aber am besten sehr konkret.

Ein anderer guter Weg könnte sein, dass man sich einige Internetadressen zusammenstellt, die zur eigenen Lebenssituation gut passen. Diese sollten gut und regelmäßig gepflegt sein.

http://www.silver-tipps.de/ein-leben-ohne-internet/

http://www.beta-institut.de/startseite.html

http://www.kobinet-nachrichten.org/

… sind nur drei Beispiele von vielen weiteren Organisationen und Fachanbietern.

Und dann gäbe es für die versierteren Nutzer der Sozialen Netzwerke kleinere geschlossene Gruppen. Selbst aufmachen? Nicht sehr schwierig und als ‚Administrator‘ auch zu moderieren. Hier lassen sich auch sehr persönliche Probleme ‚unter vier Augen‘ beschreiben oder sogar von Angesicht zu Angesicht besprechen.

Aber eines bleibt für uns sicher klar: Das Internet ist und bleibt eine Wissensdatenbank ersten Ranges. Und je enger und kleiner unsere Lebensräume durch Alter-Behinderung-Krankheit desto wertvoller können die vielfältigen Möglichkeiten werden.

Aber sicher!