heute.de_pp oder lieber Schna_App ?

heute.de_pp oder lieber Schna_App ?

Nachrichtensendung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Erste Meldung. Zwei Minuten: Interessant, neu. Und nun? Spannung auf mehr?! Aber mehr gibt es entweder auf einer App oder im Internet unter abc.de.

  • Jetzt heißt es entscheiden:
    + Weiter fernsehen = Standardlösung – ohne .de oder App
    + Smartphone oder Tablet anwerfen und App bzw. abc.de aufrufen
  • Apps & Co bedeuten dann: Fernsehen wann und wo du willst: Kurznachrichten + Video on Demand und Livestream + ein ‚innovatives‘ Nachrichtenformat +
    Beiträge mit Teilen-Funktionen +
    Swipe-Wechsel zwischen den Beiträgen +
    Bilderserien + Wetter + Eilmeldungen als Push-Nachrichten … UFF!

    Nun soll ja niemand süchtig werden, aber für unsere Liga ‚abk – alt-behindert-krank‘ haben Kommunikationsbrücken doch einen hohen Stellenwert. Ob zuhause, im Rollstuhl, in der Klinik.  Also kundig machen – oder sich guten Rat und Unterstützung holen.

Welchen Gerätepark nehmen?

Fernsehgerät in Reinform könnte allmählich eng werden. Auch in der topmodernen Variante mit richtigem WLAN. Schwierig vor allem mit Partner, Kind und mehr im Zimmer. Zum einen wegen noch mehr zipp zapp und selbst die Bedienung. Gewöhnungsbedürftig.

Aufrüstung – parallel: Also Smartphone. Der kleine Alleskönner. Eher unauffällig. Bildqualität für zwischendurch meist ausreichend. Zumal selbst im heutigen Fernsehen die wichtigen Bausteine über den Ton kommen. Kein Spaß: Schalte mal den Ton aus! Und jetzt nur Ton ohne Bild! Und ??? Alles klar? Kopfhörer für Frieden im Zimmer? Bluetooth und In-Ohr. Noch nicht gesehen? Aha. Wenig Kontakt mit Jugendlichen und nicht mehr unterwegs mit den Öffentlichen?

Oder doch Tablet? Kann halt nicht telefonieren oder Anrufe zumindest stumm signalisieren. Bildschirm dagegen 1a für den Handgebrauch.

Von wegen ‚Leben in kleinen Portionen‘. Aber auch diese Medaillen haben ihre zwei Seiten. Jede für sich. Nütze die Chancen und finde deinen Weg. Oder zumindest deinen Ausweg. Auf Smartphone und Tablet lassen sich in Ruhe schon mal wichtige Apps vorinstallieren. Dann genügt ein sanfter Druck mit dem Finger.

Es muss nun nicht gleich eine schriftliche ‚Mitbewohnervereinbarung‘ her. Aber gewisse Regularien, die herkömmliche Konventionen mit modernen Netzwerken verbinden, dürften hilfreich bis notwendig sein. Nicht dass jemand einschn_appt oder sich als .de_pp vorkommt.


Vielleicht auch interessant: Kürzlich fragte ich eine junge Nachbarin, ob ihr TV-Anschluss funktioniert. Den brauche sie an sich kaum noch, wichtiger wäre ihr die Erlaubnis, mein WLAN als Gast nützen zu dürfen. Der Grund: ihr abonnierter Streamingdienst

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September 14, 2017